Glorifizierung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGlo-ri-fi-zie-rung
Wortzerlegungglorifizieren-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Glorifizierung · ↗Idealisierung · ↗Vergötterung · ↗Vergöttlichung · ↗Verherrlichung  ●  ↗Apotheose  bildungssprachlich
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Herrschaft Legendenbildung Verdammung Vergangenheit nachträglich übertrieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glorifizierung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die heutige Glorifizierung des Sex ohne Eros sei ebenso rückschrittlich wie vorher seine Repression.
Die Zeit, 14.09.1973, Nr. 38
Die Absicht, glorifizierend an eine Zeit zu erinnern, die alles andere als Glorifizierung verdient, ist überdeutlich.
Die Welt, 29.07.2005
Diese Glorifizierung bürokratischer Herrschaft ist zwar historisch einzigartig, liegt aber an sich in ihrem Wesen.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 368
Das Ganze ist eine Glorifizierung monarchischer Gewalt, sofern sie richtig aufgefaßt wird.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 4059
Es gibt eine berühmte Glorifizierung des Spaßes in einem antiken Theaterstück.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 230
Zitationshilfe
„Glorifizierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glorifizierung>, abgerufen am 23.10.2019.

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