Glottis, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Glottis · Nominativ Plural: Glottes
Aussprache
WorttrennungGlot-tis
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Glottis‹ als Erstglied: ↗Glottisschlag
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
das aus den beiden Stimmbändern bestehende Stimmorgan im Kehlkopf
b)
die Stimmritze zwischen den beiden Stimmbändern im Kehlkopf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rostral von der Glottis ragt die Epiglottis wie ein Pfeiler als Schutz der Luftwege in den Nahrungsweg.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 196
Ihm zur Seite steht nur Glottis, ein riesiger, rührend-komischer Dämon der Unterwelt.
Der Tagesspiegel, 19.11.1998
Das Übersichblasen erforderte eine möglichst ruhige Lage der Zunge, der Ton mußte also mit der Brust oder Kehle (Glottis) nüanciert werden.
Becker, Heinz u. a.: Klarinette. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 31444
Zitationshilfe
„Glottis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glottis>, abgerufen am 16.12.2018.

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