Glutamat, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGlu-ta-mat
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
fachsprachlich Substanz von würzigem, fleischbrühartigem Geschmack, die Suppen oder Konserven zur Verfeinerung des Geschmacks zugesetzt u. auch in der Medizin als Mittel gegen mangelnde Konzentrationsfähigkeit verwendet wird
2.
Chemie eines der neutralen Salze der Glutaminsäure

Thesaurus

Biochemie
Synonymgruppe
Glutamat · ↗Glutaminsäure

Typische Verbindungen
computergeneriert

Acetylcholin Aminosäure Botenstoff Geschmacksverstärker Küche Neurotransmitter Rezeptor Serotonin freigesetzt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glutamat‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch völlig unnötig und daher ärgerlich ist die häufige Verwendung von Glutamat.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2000
Was Kritiker aber nicht davon abhält, dem Glutamat immer wieder skeptisch zu begegnen.
Die Welt, 12.01.2005
Allerdings bezweifeln Forscher, dass es, wie meist angenommen, wirklich durch Glutamat verursacht wird.
Der Tagesspiegel, 28.04.2004
In den letzten 15 Jahren waren Holzaromen das Glutamat des Weinbaus.
Die Zeit, 25.02.2013, Nr. 08
Auch scheint der Stoffwechsel der Aminosäure Glutamat gestört zu sein.
o. A. [eer]: ALS. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1999]
Zitationshilfe
„Glutamat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glutamat>, abgerufen am 15.09.2019.

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