Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Glycin, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Glycins · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Gly-cin (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Glykokoll
2.
ein fotografischer Entwickler

Thesaurus

Biochemie, Biologie, Chemie
Synonymgruppe
Aminoessigsäure · Aminoethansäure · Glycin · Glykokoll · Glyzin
Oberbegriffe
  • Aminosäure  ●  Amidosäure  veraltet · Aminocarbonsäure  selten

Verwendungsbeispiele für ›Glycin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gilt als Indikator für Regionen im All, in denen theoretisch auch der Eiweißbaustein Glycin existieren könnte. [Die Welt, 20.07.1999]
Die Bildung der Aminosäuren Glycin und Serin für die Proteinsynthese ist zweifellos nicht ihre einzige Funktion. [Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 259]
Im Juni entdeckte ein kalifornisches Radioteleskop die Aminosäure Glycin nahe dem Zentrum der Milchstraße. [Die Zeit, 05.01.1994, Nr. 01]
Danach hatte der deutsche Chemiker Walther Löb schon vor dem ersten Weltkrieg mit nahezu denselben Ingredienzien und der Energie von Blitzen die Aminosäure Glycin erzeugt. [Süddeutsche Zeitung, 13.05.2003]
Folgt jetzt GGC, dann soll als nächste die Aminosäure Glycin angefügt werden. [Die Zeit, 03.06.1988, Nr. 23]
Zitationshilfe
„Glycin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glycin>.

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