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Glykokoll

Worttrennung Gly-ko-koll
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Chemie im tierischen Organismus synthetisierbare, auch als Bestandteil von Gallensäuren vorkommende einfachste Aminosäure; Leimsüß

Thesaurus

Biochemie, Biologie, Chemie
Synonymgruppe
Aminoessigsäure · Aminoethansäure · Glycin · Glykokoll · Glyzin
Oberbegriffe
  • Aminosäure  ●  Amidosäure  veraltet · Aminocarbonsäure  selten

Verwendungsbeispiele für ›Glykokoll‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch Glykokoll, Berylliumsalze, Chloroform und andere Stoffe schmecken uns süß. [Herter, Konrad: Vergleichende Physiologie der Tiere, Berlin: de Gruyter 1947 [1927], S. 96]
Alle Aminosäuren, außer dem Glykokoll, besitzen mindestens ein asymmetrisches C‑Atom. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 303]
Die Einwirkung von β‑Naphthalin‑sulfochlorid und nachfolgende Hydrolyse lieferte Glykokoll, Naphthalinsulfo‑alanin und Naphthalin‑sulfo‑tyrosin. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 314]
Zitationshilfe
„Glykokoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glykokoll>.

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