Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Glykol, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Glykols · Nominativ Plural: Glykole
Aussprache 
Worttrennung Gly-kol
Wortbildung  mit ›Glykol‹ als Letztglied: Diethylenglykol · Diäthylenglykol
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

besonders als Frostschutz und Desinfizierungsmittel verwendeter, zweiwertiger, giftiger Alkohol von süßem Geschmack

Verwendungsbeispiele für ›Glykol‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann habe selbstverständlich nichts von dem Glykol gewußt und sei inzwischen entlassen worden. [Die Zeit, 30.05.1986, Nr. 23]
Auch wenn im Wein kein Glykol ist, enthält er immerhin Sulfide. [Die Zeit, 08.02.1988, Nr. 06]
Wo immer nun österreichischer Wein entkorkt wurde, fand sich bald Burgenländer, süffig dank Glykol. [Die Zeit, 02.08.1985, Nr. 32]
Dies kann er aber nur begrenzt tun (sind der mit Glykol geschönte Wein oder die gentechnisch behandelte Tomate gesundheitlich unbedenklich oder nicht? [Süddeutsche Zeitung, 18.11.1995]
Für die zugelassenen drei Glykole werden besonders scharfe Reinheitsanforderungen gestellt. [Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 364]
Zitationshilfe
„Glykol“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glykol>.

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