Glykol, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Gly-kol
Wortbildung  mit ›Glykol‹ als Letztglied: ↗Diethylenglykol · ↗Diäthylenglykol
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

besonders als Frostschutz u. Desinfizierungsmittel verwendeter, zweiwertiger, giftiger Alkohol von süßem Geschmack

Typische Verbindungen zu ›Glykol‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glykol‹.

Verwendungsbeispiele für ›Glykol‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann habe selbstverständlich nichts von dem Glykol gewußt und sei inzwischen entlassen worden.
Die Zeit, 30.05.1986, Nr. 23
Für die zugelassenen drei Glykole werden besonders scharfe Reinheitsanforderungen gestellt.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 364
Nadelhölzer lassen Glykol sogar bis in ihre immergrünen Spitzen strömen.
Der Tagesspiegel, 09.01.2003
Als solche verwendet man Glykole, das sind giftige Alkohole mit relativ hohem Siedepunkt.
o. A. [ur.]: Gefrierpunkt. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]
Glykol ist leichtlöslich in Wasser, ähnlich wie die anderen niedrig molekularen Alkohole.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 38
Zitationshilfe
„Glykol“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glykol>, abgerufen am 17.01.2021.

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