Glykolsäure

WorttrennungGly-kol-säu-re
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Chemie in Wasser leicht lösliche Substanz, die u. a. in Fruchtsäften, unreifen Weintrauben u. im Zuckerrohr vorkommt u. in der Gerberei zum Entkalken der Häute sowie zum Veredeln von Leder u. Pelzen verwendet wird

Verwendungsbeispiele für ›Glykolsäure‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu zählt Glykolsäure, mit der auch Leder gegerbt und Rohrleitungen vom Rost befreit werden.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.1999
Große Erwartungen setzt man in der Medizin auch in resorbierbare Kunststoffe, etwa aus Milchsäure und Glykolsäure, die unter die Haut gepflanzt werden können.
Die Zeit, 22.03.1991, Nr. 13
Zur Synthese der Milchsäure kann man von der α-Brompropionsäure ausgehen analog wie bei der Synthese der Glykolsäure.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 127
Da Glykolsäure leicht zugänglich ist, kann die Ätherdikarbonsäure als vollwertiger Ersatz für Phthalsäure gelten.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 999
Wie Fig. 10.5 zeigt, wird die Phosphoglykolsäure zur Glykolsäure dephosphoryliert und in die Peroxisomen transportiert.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 258
Zitationshilfe
„Glykolsäure“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glykols%C3%A4ure>, abgerufen am 27.01.2020.

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