Glyptik

WorttrennungGlyp-tik
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Steinschneidekunst
2.
die Kunst, mit Meißel oder Grabstichel in Stein oder Metall zu arbeiten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während erstere mehr zur abstrakten Ornamentik neigt, schuf die Glyptik die erste Erzählung in Bildern und deren gesetzmäßige Gliederung in der Fläche.
Geyer, H.-G.: Kunst. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 34118
Hier, in der Glyptik, hatte allerdings die Szenenkunst schon ausgiebigen Spielraum.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 23081
In der Glyptik setzte sich das Stempelsiegel gegenüber dem zeitweilig vorherrschenden Rollsiegel durch.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 9149
Umso bedeutender sind die in reicher Fülle, teils im Original, teils in Abdrücken auf Ton, erhaltenen Werke der Glyptik.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 20230
Die Stadt Aphrodisias blühte besonders in römischer Zeit und war reich an Kunstwerken, hauptsächlich Werken der Glyptik, wie z.B. die Kentauren des Aristeas und Papios.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 01.02.1906
Zitationshilfe
„Glyptik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Glyptik>, abgerufen am 21.02.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Glypte
Glyphe
Glykosurie
Glykosid
Glykose
Glyptografie
Glyptographie
Glyptothek
Glysantin
Glyzerin