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Gnadenakt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGna-den-akt
WortzerlegungGnadeAkt
eWDG, 1969

Bedeutung

Akt, Handlung unverdienter Milde
Beispiele:
ein königlicher Gnadenakt
[er] war ... vorzeitig entlassen durch den Gnadenakt eines Präsidenten [FusseneggerAntlitz175]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wieder stellte sich dabei die alte Frage: Sind solche Gnadenakte eigentlich rechtens?
Die Zeit, 30.09.1994, Nr. 40
Die Zahl der nach den nunmehrigen Gnadenakten noch in Haft befindlichen betragt 172.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]
Sie verlangten ein Ende der launischen Wechsel von Repression und Gnadenakten, sagt sie.
Die Zeit, 25.10.2010, Nr. 43
Vor ihnen müssen die ehemaligen Pfarrer sich nun rechtfertigen und um Gnadenakte nachsuchen.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.1995
Unterm Strich sind diese vermeintlichen Gnadenakte ohnehin nur die Ausnahme.
Die Welt, 11.10.2005
Zitationshilfe
„Gnadenakt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gnadenakt>, abgerufen am 23.02.2019.

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