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Gnadenbild, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gnadenbild(e)s · Nominativ Plural: Gnadenbilder
Worttrennung Gna-den-bild
Wortzerlegung Gnade Bild
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Religion an Wallfahrtsorten verehrtes, oft als wundertätig angesehenes Bild von Christus oder von Heiligen, besonders von Maria

Typische Verbindungen zu ›Gnadenbild‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gnadenbild‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gnadenbild‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viele Gruppen erlangten durch die Intensität ihrer Verehrung den Rang von Gnadenbildern. [o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994]
Sie nahmen das Gnadenbild der schwarzen Madonna vom Finstern Wald mit, das verehrt wurde. [Die Zeit, 25.10.1996, Nr. 44]
Er fand sich nach langer Suche in der Kirche, in drei Metern Höhe hinter dem Gnadenbild der Mutter Gottes. [Süddeutsche Zeitung, 12.04.2001]
Im dortigen Kloster wird das „Gnadenbild von der Schwarzen Madonna“ verehrt. [Die Zeit, 30.09.1994, Nr. 40]
In der Kapelle thront das über 600 Jahre alte "Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes". [Süddeutsche Zeitung, 01.02.2003]
Zitationshilfe
„Gnadenbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gnadenbild>.

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