Goldblättchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGold-blätt-chen
eWDG, 1969

Bedeutung

Blättchen von ganz dünn ausgeschlagenem Gold, das besonders bei der Vergoldung verwendet wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie lassen ihre angebliche Besonderheit gern bestaunen wie ein Goldblättchen.
Müller,Herta: Der König verneigt sich und tötet, München: Carl Hanser Verlag 2003, S. 136
Das deutet sich schon früh in einer Kette aus Goldblättchen von 1968 an.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2002
Er saß am hohen Goldschmiedetisch und legte winzige Goldblättchen übereinander.
Der Tagesspiegel, 23.11.2000
Es ist eine mit einem Goldblättchen überzogene, mit Figuren geschmückte Scheibenfibel aus einem Kindergrab.
Vossische Zeitung (Montags-Ausgabe), 04.03.1912
Gold ist das magische Material der Burmesen, die ihre letzten Ersparnisse für Goldblättchen ausgeben, um sie auf die in den Tempeln wartenden Buddhafiguren zu kleben.
Süddeutsche Zeitung, 07.04.1998
Zitationshilfe
„Goldblättchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Goldblättchen>, abgerufen am 18.10.2019.

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