Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Goldregen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Gold-re-gen
Wortzerlegung Gold Regen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Zierstrauch oder Baum mit langen, hängenden, goldgelben Blütentrauben
2.
a)
Funkenregen, der beim Abbrennen bestimmter Feuerwerkskörper entsteht
b)
(unerwarteter) Wohlstand, Reichtum

Typische Verbindungen zu ›Goldregen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Goldregen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Goldregen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An dieser Stelle möchten wir vor dem Genuss von Goldregen warnen. [Süddeutsche Zeitung, 02.02.2001]
Und so fiel alle vier Jahre, bei Olympia, ein wahrer Goldregen auf das kleine Land. [Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000]
Wer variabel bezahlt wird, sollte freilich nicht nur an den Goldregen denken. [Die Welt, 03.04.2000]
Ich lief in einen der Wege hinein und auf einen Goldregen zu. [Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Prosa 1906 bis 1926, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1966 [1910], S. 752]
Alle fragen sich, was den Goldregen ausgelöst hat, und manche bieten tiefschürfende Analysen. [Süddeutsche Zeitung, 29.09.2000]
Zitationshilfe
„Goldregen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Goldregen>.

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