Gong, der oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gongs · Nominativ Plural: Gongs
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gongs · Nominativ Plural: Gongs
Aussprache
HerkunftMalaiisch
Wortbildung mit ›Gong‹ als Erstglied: ↗Gongschlag
eWDG, 1969

Bedeutung

frei aufgehängte oder aufgestellte, ziemlich große Scheibe aus Bronze, die angeschlagen wird, um einen vollen, dunklen Ton zu erzeugen
Beispiele:
der Gong ertönte zum Mittagessen, zum Beginn der Vorstellung, zur letzten Runde des Boxkampfes
ich habe leider den Gong überhört
Deutlich vernahm man das Gong [G. Hauptm.2,164]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gong m. n. ‘scheibenförmiges Schlaginstrument aus Metall’ aus Djawa (Java) stammend. Mal. gō̌ng, gū̌ng, auch agong, egung (wohl lautmalenden Ursprungs) gelangt über angloind. gong (im Engl. seit Ende des 16. Jhs. bezeugt) in die europ. Sprachen; in dt. Reisebeschreibungen zuerst in der engl. Nebenform Gom (17. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Becken Boxer Flöte Funk Gitarre Glocke Harfe Mittagessen Pauke Röhrenglocke Schlagzeug Tamtam Tonhöhe Trommel Trompete Xylophon Zimbel anschlagen dröhnen dröhnend einläuten erklingen erschallen ertönen gebuckelt gestimmt hängend läuten topfförmig tönen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gong‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings saß er oft nicht beim ersten Gong in der Klasse.
Die Zeit, 29.08.2011, Nr. 35
Ein Erfolg ist dieser Kampf lange vor dem ersten Gong.
Der Tagesspiegel, 24.09.1999
Das klingt, wie wenn man leise ein mißgestimmtes Gong anschlägt.
Klabund: Der Kreidekreis. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 15006
Und muß man die Gong sagen und der Cape und die Sketch und das Lunch?
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 232
Als sie verflossen war, tönte ein Gong durch Haus und Garten, erst fern, dann näher, dann wieder fern.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 80
Zitationshilfe
„Gong“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gong>, abgerufen am 13.12.2018.

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