Gottähnlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGott-ähn-lich-keit
WortzerlegungGottÄhnlichkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
Sie überzeugte ihn vorbehaltlos von seiner niederdonnernden Gottähnlichkeit [WerfelMusa Dagh236]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war ihnen vor ihrer eigenen Gottähnlichkeit, als Männer der starren Opposition, bange geworden.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3634
Sein Dasein ist von Gott und zu Gott hin, in Gottähnlichkeit geschaffen und dazu bestimmt.
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 157
Und wer aus ihm aussteigt, kann nur wie in einer Wolke der Gottähnlichkeit einherschreiten.
Die Zeit, 21.08.1952, Nr. 34
Und wenn ich gar einen individuellen Türklopfer sehe, wird mir vor meiner Gottähnlichkeit bange.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 904
Er war Offizier gewesen, er hatte einmal gewagt, an der Gottähnlichkeit des militärischen Apparats zu zweifeln, und das verzeihen sie nie.
Tucholsky, Kurt: Die Mordkommission. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920], S. 22185
Zitationshilfe
„Gottähnlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottähnlichkeit>, abgerufen am 16.10.2019.

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