Gotterbarmen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGott-er-bar-men
WortzerlegungGottErbarmen
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp zum Gotterbarmenjämmerlich
Beispiele:
er sah zum Gotterbarmen aus
er heulte zum Gotterbarmen, fror zum Gotterbarmen
es stand zum Gotterbarmen wenig auf dem Tisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deine Kälte war zum Gotterbarmen, und auf dem Boden der Tatsachen hatten wir nichts zu lachen.
Die Zeit, 21.03.2007, Nr. 13
Er knarzt und krächzt zum Gotterbarmen verwegen, als müsste er in einem moldawischen Kulturhaus für die letzten schwerhörigen Donauschwaben Humphrey Bogart live synchronisieren.
Die Welt, 17.05.2001
Die Ertragslage bei den Kreditinstituten sei ohnehin schon problematisch und die Gewinnmargen aus dem Kreditgeschäft "zum Gotterbarmen", sagte Sanio.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2003
Beginnt sein Herrchen zum Gotterbarmen zu klampfen an, dreht er ihm geradezu angeödet, beleidigt den Rücken zu.
Süddeutsche Zeitung, 10.11.2004
Mittlerweil ist die Sonn aber immer höher und höher gestiegen, das Vieh plärrt zum Gotterbarmen, und von der Kirchenuhr schlägts zehn.
Christ, Lena: Das neue Hausregiment. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1919], S. 10367
Zitationshilfe
„Gotterbarmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gotterbarmen>, abgerufen am 22.11.2019.

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