Gotteslohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGot-tes-lohn (computergeneriert)
WortzerlegungGottLohn
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend Lohn für eine gute Tat durch Gott
Beispiele:
etw. für einen Gotteslohn (= umsonst) tun
Um ihn selbst vor allem und meinen Bruder, seinen fast verschollenen Vater, verdienen Sie sich einen Gotteslohn [G. Hauptm.AngermannI]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für Gotteslohn zu arbeiten ist langfristig möglicherweise eine gute Investition.
Die Zeit, 18.08.2005, Nr. 34
An diesem Problem werden auch eingewanderte Pflegekräfte nichts ändern, denn auch die arbeiten nicht für Gotteslohn.
Die Welt, 23.10.2004
Ihr Lohn wird dann buchstäblich Gotteslohn sein, leben werden sie hingegen von ihrer eigenen Rente.
Der Tagesspiegel, 19.05.2003
Angestellte arbeiteten "nicht für Gotteslohn", und das Geld sei "nicht vom Himmel gefallen", sagte er.
Süddeutsche Zeitung, 01.04.2000
Selbstverständlich bietet die Lohnsteuerhilfe ihre Leistungen nicht für Gotteslohn an.
Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43
Zitationshilfe
„Gotteslohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gotteslohn>, abgerufen am 24.05.2019.

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