Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gottesstaat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gottesstaat(e)s · Nominativ Plural: Gottesstaaten
Worttrennung Got-tes-staat
Wortzerlegung Gott Staat1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(in Augustinus’ »De civitate Dei«) der Staat Gottes, der aus der in Liebe zu ihm verbundenen Menschheit im Himmel und auf Erden besteht

Thesaurus

Synonymgruppe
Gottesstaat · Theokratie · von der Kirche gelenkte Staatsform

Typische Verbindungen zu ›Gottesstaat‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gottesstaat‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gottesstaat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit bahnen Sie den Weg zu einem Gottesstaat à la Iran. [Die Zeit, 21.01.2013, Nr. 03]
Sie werden auch in islamischen Gottesstaaten viel mehr Chancen und Freiheiten haben als Frauen. [Die Zeit, 07.11.2011, Nr. 45]
Wir sind schließlich kein Gottesstaat, in dem wir eine bestimmte Position durchsetzen wollen. [Die Zeit, 26.02.2007, Nr. 09]
An manchen Tagen scheint es, als hätte der Gottesstaat Gott aus den Herzen vertrieben. [Die Zeit, 17.11.2004, Nr. 47]
Oft zwar wirkt der Gottesstaat als erst keimend in Augustins Geschichte, mithin als utopisch‑künftig. [Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 62]
Zitationshilfe
„Gottesstaat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottesstaat>.

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