Gottesstreiter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGot-tes-strei-ter
WortzerlegungGottStreiter
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet
Beispiel:
Ich bin kein Pfaff, sondern ein Gottesstreiter [SchickeleSchnakenlochI 13]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schließlich gewinnt die Partei der Gottesstreiter, denn sie wagt das bessere Argument: 'Wir können ihn nicht sehen, aber es gibt ihn.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.1996
So kümmert die jungen Gottesstreiter kaum der Sittenkodex ihrer Organisationen.
Die Zeit, 13.10.1989, Nr. 42
Wenn hingegen Kurt Krenn auf seine "Wahrheit" der katholischen Prinzipien pocht, stürzt sich die Öffentlichkeit empört auf den unnachgiebigen Gottesstreiter.
Süddeutsche Zeitung, 23.06.1998
Auch unter den Kelchnern, die um 1416 aus friedlichen Gottesstreitern zu radikalen, rücksichtslosen Gewaltmenschen wurden, welche das revolutionierte Taboritentum schufen, sind wieder Deutsche zu finden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 1012
Zitationshilfe
„Gottesstreiter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottesstreiter>, abgerufen am 21.10.2019.

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