Gottferne, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Nebenform Gottesferne · Substantiv (Femininum)
WorttrennungGott-fer-ne
WortzerlegungGottFerne
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

das Fernsein, die Abwesenheit Gottes

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die gegenstandslose Kunst spiegelt die Nachtseite des Menschen wieder, seine Gefährdung und Gottferne.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2004
Die R. wurde so zur Chiffre der Gottferne und Gottwidrigkeit des »natürlichen Menschen«.
Ratschow, C. H.: Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 28295
So baut er sich mit seiner Vernunft und seinem Verstand die Dämme und Barrieren der Gottferne auf.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 121
Etliche Intellektuelle des frühen Christentums wollten sich dem anschließen, manchmal sogar die Höllenstrafen allegorisch verstehen; sie sprachen sehr philosophisch von Gottferne und Gewissensqualen.
Süddeutsche Zeitung, 17.03.1994
Seit vier Jahren lebt sie unter Robotern und Roboterforschern am Ort der größtmöglichen Gottferne: Sie hat ein kleines Büro im amerikanischen High-Tech-Institut MIT bei Boston.
Die Zeit, 23.09.1999, Nr. 39
Zitationshilfe
„Gottferne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottferne>, abgerufen am 19.10.2019.

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