Gottgläubigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGott-gläu-big-keit
WortzerlegungGottGläubigkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit der Gottgläubigkeit der Deutschen ist es allerdings nicht weit her.
Die Welt, 24.12.2004
Es war nicht etwa so, daß eine große Gottgläubigkeit auf einmal ausgebrochen wäre.
Die Zeit, 10.08.1990, Nr. 33
In seiner widersprüchlichen Mischung aus problematischer Wissenschaftsgläubigkeit und undeutlicher Gottgläubigkeit erscheint Hitlers Gott dem Autor "vielleicht der Gott des 20.
Die Zeit, 04.02.2002, Nr. 05
Der Mensch kann Hand an sich legen, er tat es bisher trotz Religion und Gottgläubigkeit nicht zuletzt mit Mord und Totschlag.
Die Welt, 12.10.1999
Nicht die Gottlosigkeit, sondern die noch nicht überwundene Gottgläubigkeit eines halben Nihilismus kennzeichnet nach Nietzsche den Verfallszustand der gegenwärtigen Welt.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 144
Zitationshilfe
„Gottgläubigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottgläubigkeit>, abgerufen am 23.10.2019.

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