Gottmensch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gottmenschen · Nominativ Plural: Gottmenschen
WorttrennungGott-mensch (computergeneriert)
WortzerlegungGottMensch1

Thesaurus

Synonymgruppe
Gottmensch · ↗Halbgott · ↗Übermensch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch das Sein des Gottmenschen wird das Sein des Menschen gerechtfertigt.
Heyer, F.: Orthodoxe Kirche. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14282
Luther sieht in Christus, dem Herrn des Abendmahls, Gott schlechthin und nicht den Gottmenschen, den Mittler.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 21698
Ich gestehe: wenn ich ohne diese Hoffnung nicht leben könnte, würde ich mich für den Kontakt mit dem liebenden, vergebenden Gottmenschen entscheiden.
Die Zeit, 29.11.1963, Nr. 48
Der Gottmensch und "Obersuppenaffendepp" trauert um den Verlust der inneren Stimme.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.1998
Homer, Platon, Hippokrates, die Städtegründer, vor allem aber die Herrscher wurden zu Gottmenschen, wenn auch nur selten zu Göttern.
Schneider, Carl: Das Christentum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 19012
Zitationshilfe
„Gottmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottmensch>, abgerufen am 15.10.2019.

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