Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gottsuche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gottsuche · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Gott-su-che
Wortzerlegung Gott Suche
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

intensives Streben, in seinem Leben Gott zu finden, ihm nahe zu kommen

Verwendungsbeispiele für ›Gottsuche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich lese sie auch als Dokumente einer sehr persönlichen Gottsuche. [Die Zeit, 15.10.2003, Nr. 42]
Sein Gottsuchen, in wilden Sprüngen nach aufwärts, ist nichts anderes als ein wildes Springen nach der hochhängenden Frucht der Inspiration. [Die Zeit, 31.01.1949, Nr. 05]
Handelt es sich nicht vielmehr um eine obskure Gottsuche, die doch in jedem Gottesdienst, natürlich in einer beheizbaren Kirche, besser und bequemer zu haben ist? [Die Zeit, 16.04.1993, Nr. 16]
Sie sollten es vor allem deshalb tun, weil das Gold Ihrer Gottsuche von der trüben Farbe der Karriere übertüncht wird. [Bild, 16.01.2004]
Seine hybride Architektur wird als eine Form der "Gottsuche" begriffen, als Versuch, die Welt zu erneuern und die Gewalt zu überwinden. [Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999]
Zitationshilfe
„Gottsuche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gottsuche>.

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