Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gräzität

Worttrennung Grä-zi-tät
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Wesen der altgriechischen Sprache, Sitte, Kultur

Verwendungsbeispiele für ›Gräzität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er schuf mit seinen Wörterbüchern zur mittleren Latinität und Gräzität heute noch unentbehrliche Hilfsmittel. [Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25729]
Aus der LXX stammt das in vorchristlicher Gräzität nur spärlich und unsicher bezeugte Substantiv agapê und die Bevorzugung des Verbums agapan. [Mehl, R.: Liebe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23620]
Germanität sei so wenig wie Gräzität, Romanität oder Britannität auf einen besonderen Staat eingeschränkt. [Süddeutsche Zeitung, 25.11.2000]
Zitationshilfe
„Gräzität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gr%C3%A4zit%C3%A4t>.

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