Grabenrand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGra-ben-rand (computergeneriert)
WortzerlegungGrabenRand
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
am Grabenrand sitzen
ein mit Moos bewachsener Grabenrand
an den Grabenrändern blühten Sumpfdotterblumen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie haben einmal unvorsichtig über den Grabenrand gesehen, da kam es geflogen.
Tucholsky, Kurt: Auf dem Grasplatz. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925]
Korrigieren möchte er lediglich den früheren Hinweis, Viel sei direkt am Grabenrand gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 15.12.2000
Pedro hielt ein und machte sich am Grabenrand wieder ans Grasen.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 24
Wir schaufeln die Rattenteile über den Grabenrand und legen uns wieder auf die Lauer.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 98
Dann war es schwarz, kaum mehr die Grabenränder gegen den Himmel zu sehen.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 120
Zitationshilfe
„Grabenrand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabenrand>, abgerufen am 21.09.2019.

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