Grabesstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGra-bes-stim-me (computergeneriert)
WortzerlegungGrabStimme
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich ernste, tiefe Stimme
Beispiele:
mit Grabesstimme sprechen, antworten
sie sagte, bemerkte mit Grabesstimme, dass ...

Thesaurus

Synonymgruppe
(mit einer) Stimme wie aus der Gruft · (mit) Grabesstimme

Typische Verbindungen
computergeneriert

verkünden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grabesstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sprechen mit Grabesstimme vom schwärzesten Jahr in der Geschichte.
Der Tagesspiegel, 22.12.2002
John ermahnte ihn, nicht mit einer solchen Grabesstimme zu reden.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 253
Er sprach mit Grabesstimme, senkte sie bis zum Flüsterton, als hätte sich alles gegen ihn und gegen die Hörer verschworen.
Die Zeit, 15.11.1974, Nr. 47
Mit Grabesstimme verkündet er, dass er "völlig im Arsch" ist - und sich von unserem Filmprojekt zurückzieht.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2003
Wenn sie mit Leichenbittermiene die hohe Staatsverschuldung geißelt, wenn sie mit Grabesstimme »Vorfahrt für Arbeit« fordert, dann klingt das nicht angriffslustig, sondern erbittert.
Die Zeit, 25.08.2005, Nr. 35
Zitationshilfe
„Grabesstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabesstimme>, abgerufen am 20.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Grabesstille
Grabesschrift
Grabesruhe
Grabesrand
Grabesluft
Grabfeld
Grabfigur
Grabfund
Grabgabel
Grabgeläut