Grabhügel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGrab-hü-gel (computergeneriert)
WortzerlegungGrabHügel
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
ein frisch aufgeworfener, verfallener, vergessener Grabhügel

Thesaurus

Synonymgruppe
Grabhügel · ↗Hügelgrab · ↗Tumulus
Oberbegriffe
  • Grab · ↗Grabstätte · ↗Grube · letzte Ruhestätte  ●  letzte Ruhe  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bronzezeit Erde Kreuz aufgeschüttet aufgeworfen aufschütten bergen erheben errichten frisch riesig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grabhügel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oft ist es schwierig, den Namen eines Toten mit der Nummer des Grabhügels in Verbindung zu bringen.
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2003
Auf jedem Grabhügel flattert ein Wimpel, das Zeichen dafür, dass einer im Kampf gestorben ist.
Die Zeit, 22.10.2001, Nr. 43
Der überirdisch sichtbare Grabhügel ist heute noch 45 m hoch.
o. A.: Lexikon der Kunst - Q. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 5321
Selbst auf dem Beinhof vor dem frisch aufgeworfenen Grabhügel konnte sie sich nicht in die Wirklichkeit durchringen.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 123
Dieser Grabhügel übte fast eine Verlockung auf ihn aus und er glaubte, gar nicht eilig genug hinkommen zu können.
Kafka, Franz: Ein Traum. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1916], S. 14999
Zitationshilfe
„Grabhügel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabhügel>, abgerufen am 19.10.2019.

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