Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grablege

Worttrennung Grab-le-ge
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

für mehrere Gräber bzw. Grabmäler einer königlichen, fürstlichen oder adligen Familie bestimmte Anlage (insbesondere im Chor einer Kirche)

Thesaurus

Synonymgruppe
Grablege · Gruft · Krypta
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Grablege‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grablege‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grablege‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie dienten seinerzeit als Grablege für die Toten, die zum Teil mumifiziert sind. [Süddeutsche Zeitung, 15.02.2000]
Genau aus dieser Zeit stammen auch die jetzt entdeckten Grablegen. [Süddeutsche Zeitung, 05.08.1996]
Zu diesem Bestreben gehörte auch der kunstgeschichtlich immens folgenreiche Entschluss, eine zentrale dynastische Grablege zu stiften. [Süddeutsche Zeitung, 03.03.2003]
Er wollte die Grablege neben Tina erwerben und sich, wenn auch ihm die Stunde schlüge, neben der Geliebten bestatten lassen. [Die Zeit, 27.08.1993, Nr. 35]
Nach ihrem Tod wurde sie in der Grablege der Familie beigesetzt. [Die Zeit, 06.01.2014, Nr. 01]
Zitationshilfe
„Grablege“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grablege>.

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