Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grablegung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Grab-le-gung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
selten, gehoben Begräbnis
2.
Kunstwissenschaft Darstellung des Begräbnisses Christi in der Kunst

Verwendungsbeispiele für ›Grablegung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Nachmittag war dort traditionell eine symbolische Grablegung Jesu geplant. [Die Zeit, 06.04.2012 (online)]
Sie pflegt ihn, sie bewacht sein endgültiges Eingehen in Gott und übernimmt, als eine der heiligen Frauen, seine Grablegung. [Die Zeit, 02.01.1967, Nr. 01]
Die Gläubigen warteten gerade darauf, an das Bild der Grablegung unseres Herrn heranzutreten. [o. A.: Neunundsechzigster Tag. Mittwoch, 27. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2879]
Die Wände der Grabkammer waren nur grob verputzt; wahrscheinlich war die Anlage zum Zeitpunkt der Grablegung unvoll. [o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994]
Doch noch der kleine Rest, der davon überlebt hatte, veranlasste die Nationalsozialisten 1941, seine Grablegung der Öffentlichkeit vorzuenthalten. [Die Zeit, 13.11.2000, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Grablegung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grablegung>.

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