Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grabplatte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Grabplatte · Nominativ Plural: Grabplatten
Aussprache 
Worttrennung Grab-plat-te
Wortzerlegung Grab Platte
eWDG

Bedeutungen

1.
Platte über einem Grab, besonders über einem im Schiff einer Kirche beigesetzten Toten
Beispiel:
über die Grabplatten gehen
2.
an Außenwänden und Innenwänden einer Kirche aufgerichtetes Epitaph

Typische Verbindungen zu ›Grabplatte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grabplatte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grabplatte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da würde es schon helfen, wenn man darauf verzichtete, die monumentale Grabplatte zur großen Kunst zu erklären. [Süddeutsche Zeitung, 29.06.1995]
Was auf ihrem Grab geworden ist, weiß man nicht, die Grabplatte freilich blieb unversehrt. [Der Tagesspiegel, 27.11.2003]
Also geht sein Kopf in Stücke wie eine fallende Grabplatte. [Der Tagesspiegel, 13.07.2003]
Er saß da und ließ das Leben in Rauch aufgehen, und seine besten Sätze schienen für Grabplatten gedacht zu sein, so knapp waren sie. [Die Zeit, 04.01.2006, Nr. 01]
Der Rote Hahn sah zweifelnd bald auf die Grabplatte, bald auf die Jungen. [Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 208]
Zitationshilfe
„Grabplatte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabplatte>.

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