Grabplatte, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Grab-plat-te
Wortzerlegung GrabPlatte
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Platte über einem Grab, besonders über einem im Schiff einer Kirche beigesetzten Toten
Beispiel:
über die Grabplatten gehen
2.
an Außenwänden und Innenwänden einer Kirche aufgerichtetes Epitaph

Typische Verbindungen zu ›Grabplatte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grabplatte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grabplatte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was auf ihrem Grab geworden ist, weiß man nicht, die Grabplatte freilich blieb unversehrt.
Der Tagesspiegel, 27.11.2003
Da würde es schon helfen, wenn man darauf verzichtete, die monumentale Grabplatte zur großen Kunst zu erklären.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.1995
Der Rote Hahn sah zweifelnd bald auf die Grabplatte, bald auf die Jungen.
Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 208
Eine Grabplatte öffnete sich und eine bläuliche Hand kam heraus, dann ging es durch die Beine eines Gehängten.
Woelk, Ulrich: Freigang. Verlag S. Fischer, Frankfurt 1990, S. 121
Vor und in Kirchen kann man am Boden auf Grabplatten stoßen.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 147
Zitationshilfe
„Grabplatte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabplatte>, abgerufen am 10.08.2020.

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