Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grabstock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Grab-stock
Wortzerlegung graben Stock1
eWDG

Bedeutung

historisch vorn zugespitzter, im Feuer gehärteter Stock zum Umgraben des Bodens, Urform des Spatens

Verwendungsbeispiele für ›Grabstock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Grabstock ist allen gemeinsam, die die Schwelle der neolithischen Revolution überschritten haben. [Die Welt, 06.10.2001]
Aus Kupfer wurden Meißel, Beilklingen und Blätter für Grabstöcke hergestellt. [o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23709]
Die Menschen werden mit einfachen Symbolen dargestellt – die Frau durch einen Grabstock und eine Tragschale, der Mann durch seine Waffen. [Süddeutsche Zeitung, 11.01.1994]
Sie nutzten etwa vergiftete Pfeilspitzen zur Jagd, mit Steinen beschwerte Grabstöcke zum Sammeln von Wurzeln sowie eingekerbte Stöcker als Zähl‑System. [Die Zeit, 31.07.2012 (online)]
In einer Generation wurde der unvollkommene Grabstock durch die Hacke, den Pflug und schließlich den Traktor mit modernen Ackergeräten ersetzt. [Die Zeit, 06.02.1961, Nr. 06]
Zitationshilfe
„Grabstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabstock>.

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