Grabstock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Grab-stock
Wortzerlegung grabenStock1
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch vorn zugespitzter, im Feuer gehärteter Stock zum Umgraben des Bodens, Urform des Spatens

Verwendungsbeispiele für ›Grabstock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Grabstock ist allen gemeinsam, die die Schwelle der neolithischen Revolution überschritten haben.
Die Welt, 06.10.2001
Aus Kupfer wurden Meißel, Beilklingen und Blätter für Grabstöcke hergestellt.
o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23709
Die Menschen werden mit einfachen Symbolen dargestellt - die Frau durch einen Grabstock und eine Tragschale, der Mann durch seine Waffen.
Süddeutsche Zeitung, 11.01.1994
Sie nutzten etwa vergiftete Pfeilspitzen zur Jagd, mit Steinen beschwerte Grabstöcke zum Sammeln von Wurzeln sowie eingekerbte Stöcker als Zähl-System.
Die Zeit, 31.07.2012 (online)
Mit Schabern bearbeiten die Frühmenschen Geweihe von Hirsch und Rentier und formen so unter anderem Grabstöcke, mit denen sich eßbare Wurzeln ausbuddeln lassen.
Die Welt, 11.11.2004
Zitationshilfe
„Grabstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabstock>, abgerufen am 20.10.2020.

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