Grabung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Grabung · Nominativ Plural: Grabungen
Aussprache 
Worttrennung Gra-bung (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Grabung‹ als Erstglied: ↗Grabungskampagne
eWDG, 1969

Bedeutung

das Graben
entsprechend der Bedeutung von graben (1)
Beispiele:
archäologische Grabungen
spätere Grabungen bestätigten die Richtigkeit der Vermutung
bei den Grabungen wurden alte Münzen gefunden, wurden frühmittelalterliche Bauten freigelegt
In einer Ecke des Kellers sind Geräte und Möbel aufgestapelt, unter ihnen finden sich Spuren einer frischen Grabung [ KischMarktplatz118]

Typische Verbindungen zu ›Grabung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grabung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grabung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch sind viele Objekte aus jüngeren Grabungen noch nicht katalogisiert.
Der Tagesspiegel, 23.04.2003
Ob sich die Deutschen zu viel gefallen lassen - solche Fragen sind wie Grabungen am offenen Herzen, also nicht ungefährlich.
Bild, 02.12.2002
Zum Schluß sei noch auf zwei besonders bedeutungsvolle Grabungen hingewiesen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 153
Im letzten Jahrzehnt haben nun große Grabungen in Palästina neue Erkenntnisse vermittelt.
Jankuhn, Herbert: Der Ursprung der Hochkulturen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24644
Sehr liebt er archäologische Grabungen, für die er noch mehr Geld ausgibt als für seine Mätressen.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17172
Zitationshilfe
„Grabung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabung>, abgerufen am 21.09.2020.

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