Grabwespe, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Grab-wes-pe
eWDG, 1969

Bedeutung

lebhafte Wespe, die eine Höhlung in den Boden oder in morsches Holz gräbt, in die sie außer einem Ei die Nahrung für die entstehende Larve legt

Verwendungsbeispiele für ›Grabwespe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie täuscht den männlichen Grabwespen vor, ein begattungshungriges Weibchen zu sein.
Der Tagesspiegel, 29.12.2002
Nach etwa sechs Wochen schlüpft eine neue fertige Grabwespe aus dem Schabenkörper.
Süddeutsche Zeitung, 22.09.1994
Eine geradezu teuflische Methode zur Ernährung ihres Nachwuchses bringen die Grabwespen zur Anwendung.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 193
Die Grabwespen haben die Gewohnheit, ihre Brut auf eine grausame Weise mit unverderblichem Fleisch zu versorgen.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 145
Sandbienen und die seltenen Grabwespen bauen hier ihre Bruthöhlen, ab und zu gestört von einer Ringelnatter auf ihrem Weg zum Wasser.
Die Welt, 15.10.2003
Zitationshilfe
„Grabwespe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grabwespe>, abgerufen am 27.11.2020.

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