Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grafik, die

Alternative Schreibung Graphik
Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Grafik · Nominativ Plural: Grafiken
Aussprache 
Worttrennung Gra-fik ● Gra-phik (computergeneriert)
Rechtschreibregel § 32 (2)
Herkunft zu graphikḗ (téchnē)griech (γραφικὴ τέχνη) ‘Zeichenkunst, Malerei’ < grápheingriech (γράφειν) ‘einritzen, zeichnen, schreiben’
eWDG

Bedeutungen

1.
Kunst und Technik, eine Handzeichnung und Schrift im Druck zu vervielfältigen
Grammatik: nur im Singular
Beispiele:
er ist ein Meister der Grafik
das Gebiet der politischen Grafik
die Entwicklung der Grafik in Deutschland
das Schaffen in der Grafik
2.
Kunstblatt von 1
Beispiele:
eine Sammlung, Ausstellung von Grafiken
eine farbige, politische Grafik hing an der Wand
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Grafik · Graphik · Graphiker · graphisch
Grafik Graphik f. Vervielfältigung von Bilddarstellungen und Schrift durch Druck, Kunst des Zeichnens, des Kupfer-, Stahl-, Holzstichs und Holzschnitts, das einzelne nach diesen Verfahren hergestellte Blatt, gebildet (Ende 18. Jh.) aus lat. graphicē, griech. graphikḗ (téchnē) (γραφικὴ τέχνη) ‘Zeichenkunst, Malerei’, dem substantivierten Fem. von graphikós (γραφικός) ‘malerisch, zum Malen geeignet’; zu griech. gráphein (γράφειν) ‘einritzen, zeichnen, schreiben’. Zuerst Graphic ‘Schreibekunst’, dann Graphik ‘Zeichenmalkunst’ (um 1800), als kunstwissenschaftlicher Terminus seit der 1. Hälfte des 20. Jhs. Graphiker m. (1. Hälfte 20. Jh.). graphisch Adj. zuerst in der Fügung graphische Figuren ‘Schriftzeichen’ (Anfang 19. Jh.), danach erweitert ‘zeichnerisch, linear oder figurenhaft dargestellt’ (1. Hälfte 19. Jh.); vgl. älteres frz. graphique.

Thesaurus

Synonymgruppe
Druckgrafik · Grafik (Gattung)
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Bild · Grafik · Graphik · graphische Darstellung

Typische Verbindungen zu ›Grafik‹ (berechnet)

Balder-presse Fußballbörse Informel Konjunkturforschungsstelle animieren animiert beigefügt beigestellt computergestützt dekorativ detailreich dreidimensional editierbar eingebaut eingebettet eingebunden eingefügt expressionistisch farbig fotorealistisch hochauflösend integriert interaktiv nebenstehend obenstehend rare sehen untenstehend wirr zweidimensional

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Grafik‹ und ›Graphik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grafik‹, ›Graphik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei wirkt die Grafik für sich allein genommen durchaus originell, auch wenn es mehr sein könnte. [C't, 2001, Nr. 6]
Dadurch kann man die Abstände zwischen den einzelnen Grafiken genauer einschätzen. [C't, 2001, Nr. 19]
Die wesentlichen Informationen transportiert immer das Wort, die Grafik unterstützt nur. [C't, 2001, Nr. 3]
Bei der äußerst detailreichen Grafik gibt es immer wieder etwas zu entdecken. [C't, 2000, Nr. 22]
Wenn die Spots an der Decke montiert sind, lassen sich mit ihnen Gemälde und Grafiken anstrahlen. [o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 149]
Zitationshilfe
„Grafik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grafik>.

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