Grafit, der

Alternative SchreibungGraphit
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Grafit(e)s · Nominativ Plural: Grafite
WorttrennungGra-fit · Gra-phit
HerkunftGriechisch
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›Grafit‹ als Erstglied: ↗Grafitbombe · ↗Grafitmine · ↗Grafitstab · ↗Grafitstift · ↗Grafittiegel · ↗Grafitzeichnung · ↗Graphitbombe · ↗Graphitmine · ↗Graphitstab · ↗Graphitstift · ↗Graphittiegel · ↗Graphitzeichnung · ↗grafitfarben · ↗grafitgrau · ↗graphitartig · ↗graphitfarben · ↗graphitgrau · ↗graphithaltig
 ·  mit ›Grafit‹ als Letztglied: ↗Retortengrafit · ↗Retortengraphit
eWDG, 1969

Bedeutung

schwarzgraues, metallisch glänzendes, weiches Mineral aus reinem Kohlenstoff
Beispiele:
natürlicher, künstlicher Grafit
Grafit wird im Tiefbau gewonnen
Grafit leitet den elektrischen Strom
zu Bleistiftminen verwendet man Grafit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Graphit m. schwarzgraues Mineral, von dem deutschen Geologen Werner gebildet (1789) zu griech. gráphein (γράφειν) ‘einritzen, schreiben, zeichnen, malen’, da Graphit vornehmlich zum Schreiben verwendet wird.

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Grafit · Graphit
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Acryl Blei Bleistift Carbon Diamant Eisen Gold Kohle Kohlenstoff Kreide Lichtbogen Metall Papier Rohstoffveredler Schwefel Silizium Tinte Titan Ton Tusch Tusche Uran Verdampfen entzünden herstellen rein umwandeln verdampfen verwandeln Öl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Graphit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch die Hersteller mischen das Graphit zunehmend mit billigeren Tonen aus China.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2004
Auch die Herstellung des erforderlichen ungewöhnlich reinen Graphits stößt industriell auf recht erhebliche Schwierigkeiten.
Die Zeit, 04.08.1955, Nr. 31
Sie wird mit einem feinen Hauch Graphit gepudert und kommt ins galvanische Bad.
Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 298
Ablagerung erzeugt werden, nachdem das Objekt mit Graphit leitend gemacht wurde.
o. A.: Lexikon der Kunst - N. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 12833
Es genügt, den vorher in Graphit getauchten Schlüssel im Schloß mehrfach hin und her zu drehen.
o. A.: Betriebsanleitung, Wolfsburg: Volkswagenwerk AG 1961, S. 34
Zitationshilfe
„Grafit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grafit>, abgerufen am 20.05.2019.

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