Gravamen

WorttrennungGra-va-men (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
a)
Beschwerde
b)
etw., was jmdn. belastet, bedrückt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch hier scheint man die Gravamina der Bischöfe gegen die machtvolle Abtei ernst genommen zu haben.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8211
Von welcher Position aus - neben dem Ministerpräsidenten und inmitten sachfremder Gravamina - Kulturpolitik machtvoller gestaltet werden kann, läßt sich leicht erraten.
Die Welt, 25.06.2005
Die ersten Gravamina befassen sich mit den Mißständen bei der Vergebung von Benefizien.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1172
Die dort aufgezählten Gravamina waren nicht durch die Regierung des Generalgouverneurs verschuldet, sondern sie waren als Beschwerden über Eingriffe fremder Stellen zu bewerten.
o. A.: Einhundertzwölfter Tag. Dienstag, 23. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 14987
Und vor der Botschaft grummeln Handwerker und Hausbesitzer ihre Gravamina von Godesberg: Sie fordern erbost, daß ihre Rechnungen und Mieten endlich beglichen werden.
Die Zeit, 07.02.1994, Nr. 06
Zitationshilfe
„Gravamen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gravamen>, abgerufen am 13.12.2019.

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