Greisenhand, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrei-sen-hand (computergeneriert)
WortzerlegungGreisHand
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
eine dürre, faltige, zittrige Greisenhand

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Adenauer kam vorgefahren, ich stellte mich vor, er gab mir kurz die Hand, eine trockene, leichte Greisenhand.
Die Zeit, 25.08.1989, Nr. 35
Der Kaiser streckte seine magere zitternde Hand aus, eine Greisenhand mit blauen Äderchen und kleinen Knoten an den Fingergelenken.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 345
Mit einem Aufschrei stürzte der Prinz auf ihn zu, beugte sich über seine Hände, küßte die Greisenhände.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 199
Giovanni rutschte vom Sessel auf die Knie und hob flehend die dürren Greisenhände zu seinem Herrn.
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2827
Im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wirkt sie seit Jahrzehnten, eine Greisenhand, die verstohlen mit Kastanien spielt, um das Zittern zu unterdrücken.
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2001
Zitationshilfe
„Greisenhand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Greisenhand>, abgerufen am 20.10.2019.

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