Grenzscheide, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrenz-schei-de
WortzerlegungGrenzeScheide
eWDG, 1969

Bedeutung

Grenze
Beispiel:
der Fluss bildet die Grenzscheide
bildlich
Beispiele:
an der Grenzscheide zu einer neuen Zeit
daß Heine historisch an der Grenzscheide zwischen Bourgeoisie und Proletariat stand [Dt. Literaturzeitg.1960]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von diesen letzteren gehen wieder nur einige über die nächsthöhere Grenzscheide hinweg, andere aber setzen an ihr aus, um gleichfalls neu einsetzenden Platz zu machen.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 610
Gibt es ein Gremium, das in der Lage wäre, da die Grenzscheiden zu ziehen?
Die Zeit, 24.02.1992, Nr. 08
Die gegensätzlichen Systeme an der Grenzscheide des Ost-West-Gegensatzes entdecken gemeinsame Interessen.
o. A.: STAAT GEGEN STAAT IN EINER NATION. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1981]
Aber doch bezeichnet diese Entdeckung eine der wichtigsten Grenzscheiden von Kulturen, die der Mensch jemals überschritten hat.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 12
Als Ergebnis stellt er heraus, daß von einer natürlichen Grenzscheide nur an wenigen Stellen gesprochen werden kann, so bei der Waldgrenze gegen Böhmen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 111
Zitationshilfe
„Grenzscheide“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grenzscheide>, abgerufen am 18.04.2019.

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