Grenzverletzung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrenz-ver-let-zung (computergeneriert)
WortzerlegungGrenzeVerletzung
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
sich einer Grenzverletzung schuldig machen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sind Grenzverletzungen, die früher als segensreich galten, heute negativ besetzt?
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2003
Der Minister hat die Chinesen öffentlich der Grenzverletzung geziehen und zu maßvollem Verhalten aufgefordert.
Die Zeit, 02.03.1979, Nr. 10
Dieser "Überfall" war ein willkommener Anlaß für die deutsche Propaganda, der Weltöffentlichkeit eine unerträgliche Eskalation polnischer Grenzverletzung vorzuspiegeln.
Buchbender, Ortwin u. Sterz, Reinhold (Hg.), Das andere Gesicht des Krieges, München: Beck, 1982, S. 28
Eine Reihe von für eine Großmacht unerträglichen Grenzverletzungen beweist, daß die Polen nicht mehr gewillt sind, die deutsche Reichsgrenze zu achten.
o. A.: Vierzehnter Tag. Donnerstag, 6. Dezember 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 28852
Der Senat von Danzig beziffert die Grenzverletzungen durch Polen seit April auf »ein Dutzend«.
o. A.: 1939. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 4680
Zitationshilfe
„Grenzverletzung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grenzverletzung>, abgerufen am 19.04.2019.

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