Grenzziehung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrenz-zie-hung
WortzerlegungGrenzeZiehung
eWDG, 1969

Bedeutung

das Ziehen einer Grenze
siehe auch ziehen (6 a u. b)
Beispiel:
die endgültige Grenzziehung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Flüchtlingsfrage Kolonialmacht Landkarte Palästinenserstaat Sicherheitsgarantie Status Sterbehilfe Teilung Willkür abfinden einseitig endgültig ethisch exakt fragwürdig klar kolonial künstlich nationalstaatlich rigid strikt strittig territorial umstritten unklar unsinnig verwischen vorgenommen vorgeschlagen willkürlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grenzziehung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beim Frieden im Heiligen Land geht es nicht nur um Grenzziehung.
Die Welt, 22.11.2003
Stattdessen sei es an der Zeit, eine "kritische Revision der akademischen Disziplinen bezüglich ihrer überlieferten Grenzziehungen" vorzunehmen.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.1999
Die Grenzziehung freilich ist hier - wie so oft - nicht gerade einfach!
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 56
Die Grenzziehung zur reinen Soziologie ist dabei ein schwieriges, noch nicht einheitlich gelöstes Problem.
Scheuerl, H.: Psychologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10839
Infolge der unglücklichen Grenzziehung wurde das Generalgouvernement ein Gebiet, das ausgesprochen übervölkert war.
o. A.: Einhundertsechsundsiebzigster Tag. Donnerstag, 11. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 13309
Zitationshilfe
„Grenzziehung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grenzziehung>, abgerufen am 14.12.2019.

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