Griebe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Griebe · Nominativ Plural: Grieben
Aussprache
WorttrennungGrie-be (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Griebe‹ als Erstglied: ↗Griebenfett · ↗Griebenspeck  ·  mit ›Griebe‹ als Letztglied: ↗Fettgriebe · ↗Speckgriebe · ↗Talggriebe
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Rückstand von ausgelassenen Speckwürfeln, Talgwürfel
Beispiele:
große, kleine, dunkle, helle, knusprige, wohlschmeckende Grieben
Grieben aufs Brot schmieren
2.
landschaftlich, umgangssprachlich grindiger Ausschlag am Mund
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Griebe f. ‘Rückstand beim Zerlassen von Speck, Fettstückchen in der Wurst’, ahd. griobo ‘Brennholz, Ausgetrocknetes’ (11. Jh.), mhd. griebe ‘ausgedörrte Rückstände, ausgelassener Fettwürfel’, mnd. grēve; vergleichbar ist aengl. elegrēofa ‘Ölgriebe’. Herkunft ungewiß. Verwandtschaft mit ↗Griebs (s. d.) ist wahrscheinlich.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor acht Jahren gründete Griebe im Internet das Künstlersozialkasse Forum.
Die Zeit, 10.01.2011, Nr. 02
Auch Frank Griebe ist zuerst mal Kreuzberger, soll aber nebenbei ein ziemlich guter Kameramann sein.
Der Tagesspiegel, 10.11.2002
Unklar ist, wie viele Zuschauer es gibt, die sich ganz gern mal wieder eine Griebe auf die Oberlippe ekeln wollen.
Die Welt, 22.10.2003
Und wie erging es Pauker Griebe in seiner Grundschule in Weilerswist (Rheinland)?
Bild, 21.11.2000
Warum machen Leute wie Natja Brunckhorst und Frank Griebe überhaupt einen Kurzfilm?
Süddeutsche Zeitung, 08.09.2003
Zitationshilfe
„Griebe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Griebe>, abgerufen am 11.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Griblette
Greyhoundbus
Greyhound
Greyerzer
Grexit
Griebenfett
Griebenschmalz
Griebenspeck
Griebs
Grieche