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Grisette, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Grisette · Nominativ Plural: Grisetten
Aussprache
WorttrennungGri-set-te (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet junges leichtfertiges (Pariser) Mädchen, das oft dem Näherinnenstand angehörte

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Grisette blickt ihm mit ihren jettschwarzen sanften Augen kurz nach und trottet dann gottergeben mit uns weiter.
Die Zeit, 28.05.2001, Nr. 22
Das war so die Freundin, wie er sie sich immer gewünscht, aber trotz seines tollen Lebens noch niemals gefunden hatte, halb Dame, halb Grisette.
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15229
Man konnte ihm opulente Diners und ein paar Affären mit Grisetten nachsagen, doch war er völlig unbestechlich.
Die Zeit, 06.12.1996, Nr. 50
Diese Drastik hinter dem Delikaten holt alle frivole Dachstuben-Romantisierung der Grisetten hinunter ins Souterrain der Elendsprostitution.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2003
Auch der Pariser Grisette wird ein schärfer ausgeprägtes Gefühl für Menschenwürde nachgesagt.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Zitationshilfe
„Grisette“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grisette>, abgerufen am 25.08.2019.

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