Großkopfete, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Großkopfeten · Nominativ Plural: Großkopfete(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Großkopfeten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Großkopfete.
WorttrennungGroß-kop-fe-te (computergeneriert)
formal verwandt mitKopf
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich
a)
einflussreiche, gesellschaftlich hoch gestellte Person
b)
jmd., der studiert (hat); Intellektueller

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gilt für die Großkopfeten ein Sonderrecht? fragen sich empörte Bürger.
Die Zeit, 20.04.1990, Nr. 17
Warum eigentlich fragen wir ständig die Großkopfeten nach ihren Lieblingsbüchern, warum fragen wir nicht einfach den kleinen Mann?
Die Welt, 16.10.1999
Was die Großkopfeten uns als narrensicheres System anpriesen, erwies sich als eine Zusicherung von Narren.
konkret, 1980
Auch zum die Großkopfeten der Koalition ahnten nichts vom Rücktritt von Christa Thoben.
Der Tagesspiegel, 24.03.2000
Alfred Andersch war in den fünfziger Jahren der einzige Großkopfete der westdeutschen Literaturszene, der den literarischen Rang von Arno Schmidt erkannt hat.
konkret, 1985
Zitationshilfe
„Großkopfete“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Großkopfete>, abgerufen am 18.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Großkopferte
Großkonzern
Großkokerei
Großkoalitionär
Großknecht
Großkophta
großkörnig
Großkotz
großkotzig
Großkotzigkeit