Großsprecherei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Großsprecherei · Nominativ Plural: Großsprechereien
Aussprache
WorttrennungGroß-spre-che-rei
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend Prahlerei, Angeberei

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Angabe (mit) · ↗Angeberei · ↗Aufschneiderei · Geprotze · Großsprecherei · ↗Prahlerei · ↗Protzerei · ↗Wichtigtuerei  ●  ↗Rodomontade  geh., ital., franz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Großsprecherei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er, der als junger Mann und Autor Lehrer wie Ärzte oft mit seiner Großsprecherei verärgerte, hatte gelernt, sich vor den großen Worten zu fürchten.
Die Zeit, 02.10.1981, Nr. 41
Sind wir damit wieder bei der Berliner Untugend der Großsprecherei?
Der Tagesspiegel, 12.09.2002
Die ILA-Messe wird eingerahmt von ungewollter Komik und bedrohlicher Großsprecherei.
Süddeutsche Zeitung, 10.06.2000
Nur wenige der europäischen Führer, ob alt, ob jung, hatten das Zeug, den Teufelskreis von Mißgriffen, Großsprecherei und Mißtrauen zu durchbrechen.
Meyer, Henry Cord: Das Zeitalter des Imperialismus. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 4609
Für Günter Wallraff ist das die übliche Großsprecherei von Stasi-Offizieren, das "übliche Stasi-Ungeheuer im Sommerloch".
Die Welt, 12.08.2003
Zitationshilfe
„Großsprecherei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Großsprecherei>, abgerufen am 15.10.2019.

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