Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Großstadtkind, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Großstadtkind(e)s · Nominativ Plural: Großstadtkinder
Aussprache 
Worttrennung Groß-stadt-kind
Wortzerlegung Großstadt Kind
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
in einer Großstadt aufwachsendes Kind
2.
jmd., der in einer Großstadt aufgewachsen und vom Leben in der Großstadt geprägt ist

Verwendungsbeispiele für ›Großstadtkind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die dezentrale Organisation macht es den Großstadtkindern leicht, einen Kurs in ihrer Nähe zu besuchen. [Süddeutsche Zeitung, 10.07.1997]
Großstadtkinder dürfen dort Kühe melken, Heu machen und mit dem Unimog auf die Felder fahren. [Süddeutsche Zeitung, 17.02.1998]
Für Großstadtkinder, die hier zum ersten Mal auf einem Pferd sitzen, sind sie genau richtig. [Die Zeit, 27.08.1993, Nr. 35]
Dem romantischen Großstadtkind bleibt indes der optische Genuß: Schmetterlinge, wohl handtellergroß, flattern vorbei. [Die Zeit, 13.11.1987, Nr. 47]
Vielleicht können nur Großstadtkinder so ein inniges Verhältnis zum Land entwickeln. [Süddeutsche Zeitung, 06.03.2003]
Zitationshilfe
„Großstadtkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gro%C3%9Fstadtkind>.

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