Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Groden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Gro-den (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

norddeutsch (mit Gras bewachsenes) angeschwemmtes Vorland von Deichen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Groden m. nordd. ‘angeschwemmtes Land, Vorland vor dem Deich’, mnd. grode, grude, Dentalbildung zu mnd. grōjen ‘wachsen, sprießen’ (s. grün), daher eigentlich ‘Wachsendes, Wachstum’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(eingedeichtes) Marschland · Groden (oldenburg., östl. ostfries.) · Koog · Polder (ostfries.)
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Groden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine weitere Aufspülung des Voslapper Grodens könne das gesamte Strömungsverhalten im Jade‑Fahrwasser verändern und ökologisch wertvolle Flächen negativ beeinflussen. [Die Welt, 19.02.2000]
In der Munitionsentschärfungsanlage auf dem Hepenser Groden vor den Toren der ehemaligen Marinestadt Wilhelmshaven sind in den letzten Jahren bereits fünfzigtausend Tonnen Munition entschärft worden. [Die Zeit, 22.07.1954, Nr. 29]
Am Ausgangspunkt der Pipeline, am Westufer des Jadebusens vor dem Heppenser Groden, ist eine große Umschlaganlage entstanden. [Die Zeit, 27.11.1958, Nr. 48]
Zitationshilfe
„Groden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Groden>.

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