Groppe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGrop-pe
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

räuberischer Süßwasserfisch von keulenförmiger Gestalt mit breitem Kopf, schuppenlosem Körper und stacheligen Flossen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gropp(e) m. kleiner, großkopfiger Fisch, ‘Kaulkopf’, ahd. groppo (Hs. 14. Jh.), frühnhd. gropp (15. Jh.), mnd. grob, grupp. Herkunft unbekannt. Angenommen wird sowohl eine Ableitung von ahd. g(e)rob Adj. im Sinne von ‘dick, massig’ (s. ↗grob) im Hinblick auf den auffällig großen Kopf als auch eine Umbildung von mlat. carabus ‘Kaulkopf’ (lat. eine Art Meerkrebs). Beide Vermutungen sind nicht zu sichern.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Paffer kam nur zum Zug, weil damals der legendäre Friedhelm Groppe nicht spielen konnte.
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2002
Ulrike Groppe recherchierte die Ansprüche der Kunden und das Angebot der Betreiber.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.1999
Besonders die jüdischen Intellektuellen versprachen sich Groppe zufolge von der Bohèmekultur zusätzliches Bildungskapital und damit bessere Karrierechancen.
Der Tagesspiegel, 04.12.1998
Durch die Inbetriebnahme alter Wassermühlen werden die Lebensgrundlage von Bachforelle, Groppe und Elritze schwer geschädigt.
Bild, 30.11.1999
Auf ihrem schönen, alten Weingut Le Groppe am Rand von Valdobbiadene lernte ich ihren Prosecco kennen.
Die Zeit, 16.04.2001, Nr. 16
Zitationshilfe
„Groppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Groppe>, abgerufen am 14.12.2019.

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