Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Groschenblatt, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Gro-schen-blatt
Wortzerlegung Groschen Blatt
eWDG

Bedeutung

abwertend geistig anspruchslose, meist sensationell aufgemachte Zeitung

Verwendungsbeispiele für ›Groschenblatt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gern nahmen sie den Titel "Meister der Herzen" an, den ein Groschenblatt erfunden hatte. [Süddeutsche Zeitung, 16.02.2002]
Als solcher ist er Thema der Stunde, sogar für jedes Groschenblatt von Interesse. [Süddeutsche Zeitung, 28.07.2004]
Die Medien, vor allem Groschenblätter, und der Prinz hatten oft ein gespanntes Verhältnis. [Süddeutsche Zeitung, 01.07.1994]
Einen besonders großen Aufschwung nahmen die Blätter der »Boulevardpresse«, der »gelben Presse«, die »Kopekenzeitungen«, also »Groschenblätter«. [Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 266]
Man trifft sich im Englischkurs, man tanzt zusammen einen Madison, Franz und Arthur lesen sich gegenseitig aus Groschenblättern vor. [Die Zeit, 22.02.1965, Nr. 08]
Zitationshilfe
„Groschenblatt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Groschenblatt>.

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