Groschenblatt, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGro-schen-blatt
WortzerlegungGroschenBlatt
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend geistig anspruchslose, meist sensationell aufgemachte Zeitung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gern nahmen sie den Titel "Meister der Herzen" an, den ein Groschenblatt erfunden hatte.
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2002
Als solcher ist er Thema der Stunde, sogar für jedes Groschenblatt von Interesse.
Süddeutsche Zeitung, 28.07.2004
Einen besonders großen Aufschwung nahmen die Blätter der »Boulevardpresse«, der »gelben Presse«, die »Kopekenzeitungen«, also »Groschenblätter«.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 266
Man trifft sich im Englischkurs, man tanzt zusammen einen Madison, Franz und Arthur lesen sich gegenseitig aus Groschenblättern vor.
Die Zeit, 22.02.1965, Nr. 08
Österreich hat keine Arbeitslosen, das teilt sich der Atmosphäre mit, den Mienen der Leute, den Überschriften der Groschenblätter am Kiosk.
Die Zeit, 30.03.1979, Nr. 14
Zitationshilfe
„Groschenblatt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Groschenblatt>, abgerufen am 18.02.2019.

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