Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Groschengrab, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Groschengrab(e)s · Nominativ Plural: Groschengräber
Worttrennung Gro-schen-grab
Wortzerlegung Groschen Grab
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

scherzhaft
a)
etw. (ein Spielautomat, ein Parkometer o. Ä.), in das immer wieder ein kleiner Geldbetrag eingeworfen werden muss, um es kontinuierlich (be)nutzen zu können
b)
etw., was unrationell genutzt wird, wodurch Geld vergeudet wird

Verwendungsbeispiele für ›Groschengrab‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu soll kurzerhand die Verordnung über die Aufstellung der Groschengräber verändert werden. [Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47]
Dabei sind bei einer ganzheitlichen Betrachtung von FM zahlreiche "Groschengräber" zu knacken. [Die Welt, 24.12.1999]
So alt wie die Parkuhr ist auch der Hass auf das Groschengrab. [Die Zeit, 16.08.2010, Nr. 33]
Für die Parkuhren in München zuständig, weiß man hier nichts von ewig defekten Groschengräbern an den besagten Stellen. [Süddeutsche Zeitung, 04.01.1994]
Im "Groschengrab" Millerntor kann der Klub wirtschaftlich auf keinen grünen Zweig kommen. [Die Welt, 19.06.1999]
Zitationshilfe
„Groschengrab“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Groschengrab>.

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