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Grundbau

Worttrennung Grund-bau
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Bauwesen
1.
alle Techniken und Arbeiten, die bei einem Bauwerk die in den Boden eingelassenen oder ihm unmittelbar aufsitzenden Bauteile betreffen
2.
Teil eines Bauwerks, der in den Boden eingelassen ist oder ihm unmittelbar aufsitzt

Verwendungsbeispiele für ›Grundbau‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Olympier hat er den Grundbau des Werkes gelegt und mit kargen Worten das Gewölbe geschlossen. [Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 139]
Er sucht nach dem "Grundbau", nach den "Grundkostümen", nach dem Archetypischen, nach der verbindenden Droge, nach der Autonomie des Textes. [Süddeutsche Zeitung, 19.07.1997]
Die in Hannover ansässige Franki Grundbau arbeite mit 160 Beschäftigten im Tiefbau und der Betonkonstruktion und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro. [Süddeutsche Zeitung, 10.05.2002]
Über den Erwerb der Franki Grundbau und der niederländischen Tochtergesellschaft Dubbers Malden blieb der Konzern aber seitdem in Verhandlungen. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002]
Franki Grundbau ist in den Bereichen Tiefbau, Betonkonstruktionen und Dichtwände tätig und auf Pfahlgründungen beim Hochhausbau spezialisiert. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002]
Zitationshilfe
„Grundbau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grundbau>.

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