Grundbedeutung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrund-be-deu-tung
Wortzerlegunggrund-2Bedeutung
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Hauptbedeutung
Beispiel:
die Grundbedeutung der Thesen, eines Artikels
2.
Sprachwissenschaft einem Wort zugrunde liegende Bedeutung

Thesaurus

Synonymgruppe
Grundbedeutung · ↗Urbedeutung · eigentliche Bedeutung · ursprüngliche Bedeutung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Grundbedeutung bezeichnet das Ende als das erreichte Ziel, den Abschluß auch in zeitlichem Sinne.
Lohff, W.: Telos. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38804
Wenn man den künstlerischen Akt auf seine Grundbedeutung zurückführt, dann bezeichnet er Bewegung und Handlung.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2002
Bildung - in dieser Grundbedeutung - ist nicht ein Reservat der höheren Schule, sondern der Auftrag aller Schulen.
Die Zeit, 02.08.1996, Nr. 32
Neben dieser Grundbedeutung kann mit Nagel aber auch ein hölzerner oder metallener Stift zum Festhalten von Brettern oder ähnlichen Materialien gemeint sein.
Röhrich, Lutz: Nagel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4211
Rhetorik heißt «Redelehre», ist also der Grundbedeutung nach die Anweisung zum kunstvollen Aufbau einer Rede.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 65
Zitationshilfe
„Grundbedeutung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grundbedeutung>, abgerufen am 08.12.2019.

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